Philip le Roy: Die goldene Pforte

pforte

Ich kenne viele Menschen muslimischen Glaubens. In meinem privaten Umfeld ist aber leider niemand dabei, mit dem ich über dieses Buch sprechen könnte, weil ich befürchte, dass sie sich persönlich angegriffen fühlen könnten. Schade eigentlich. Denn gerade im Islam gibt es ja auch einen Aufruf zu kritischem Denken. Vor einigen Jahren ging es mir mit dem Buch „Sakrileg“ bei den Katholiken aber nicht wirklich anders. Dazu noch die Gedanken eines koreanischen Mönchs, die ich letzte Woche hörte: „Man stelle sich einmal vor, dass Buddha, Jesus und Mohamed an einem Tisch säßen und sich unterhielten. Hätten die Drei Streit miteinander? Sicherlich nicht, denn einer würde den anderen achten und auf dessen Wahrheiten und Weisheiten hören.“ Warum nur schaffen das die Anhänger nicht? Warum halten sie so an ihren Dogmen fest und wollen die Wahrheit oft nicht hören?

Ebenso wie bei Dan Brown lassen sich manche Dinge in diesem Buch nicht beweisen. Letztendlich ist es ein Roman, ein Thriller. Aber einer, der auch zum Nachdenken anregt.

Das Buch hat mir genau so gut gefallen wie das von Dan Brown. Es ist spannend, unterhaltsam und auch informativ.

 

ISBN 978-3-7109-0034-1

Verlag: BENEVENTO

Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Homepage des Verlages.

Inhalt:

Ein Prophet, den es niemals gab Ein Unfall? Oder doch ein Attentat? Simon Lange rettet sich mit einem spektakulären Sprung aus einem Auto. Der Auftakt einer rasanten Verfolgungsjagd, die von Paris über Berlin in den Nahen Osten führt, nach Jerusalem, Beirut und in ein kleines Dorf in Syrien. Lange ist im Besitz von Schriften, die das Weltbild aller Religionen ins Wanken bringen könnten, insbesondere das des Islam: Eine christliche Sekte soll den Koran verfasst haben, nicht der heilige Prophet. Doch Langes Nachforschungen rufen finstere Mächte auf den Plan, die alles dransetzen, damit die Wahrheit niemals ans Licht kommt. »Ein Krimi, der zu sensationell wichtigen, tabuisierten Tatsachen über den Islam als Judenchristentum führt.« Michael Wolffsohn »Ein packender Thriller mit Sprengkraft, der den Da Vinci Code in den Schatten stellt.« L’Express