Jan Frerichs: barfuß & wild

barSo langsam streift unser Glauben den verstaubten Mantel ab. E wurde auch Zeit. Zeit dem Göttlichen und unserer Spiritualität in einem Gewand zu begegnen, das zeitgemäß ist.

Jan Frerichs schreibt in einer Sprache, die frisch, unverbraucht und stark ist, betet eine Litanei herunter. Er schiebt z.B. die Praxis alter Rituale nicht einfach beiseite, sondern nimmt uns an die Hand, neue, eigene zu kreiieren.

Barfuß und wild. Ungebunden und frei – das ist es, wonach unser Herz sich sehnt. Und trotzdem nach Tiefe und Spiritualität. All das spricht der Autor an und gibt dem Leser Hilfen mit, seinen eigenen Weg zu finden.

Ein überraschendes Buch, das vor allem den religiösen, jungen Menschen anspricht. Und den Junggebliebenen.

 

Inhalt:

»Barfuß & wild« steht für eine Haltung, die offen ist für intensive Erfahrungen. Wer barfuß geht, bleibt nicht in der Rolle des Zuschauers, sondern lässt sich berühren. Jan Frerichs lädt dazu ein, alte Schuhe und Schutzhäute abzustreifen. Das ruft den Spürsinn wach, damit wir bereit werden für den »heiligen Boden«, auf dem unsere Begegnung mit dem Göttlichen ihren Ort finden kann. Es gibt diesen Ort, und es ist Zeit, das heilige Feuer wieder zu entfachen. Es ist Zeit zum Aufrühren der Glut!

»Die mystische Erfahrung, die ich meine, bringt also keine Sorglosigkeit oder Selbstvergessenheit. Sie ist vielmehr das Ende der Sorglosigkeit und der Beginn der Selbsterkenntnis. Die mystische Erfahrung ist der Anfang eines Weges, der Beginn des Abenteuers.« Jan Frerichs