Michael Robotham: Die andere Frau

Dieser Roman hat mich mehr und mehr in seinen Bann gezogen. Ich konnte mal wieder gar nicht aufhören zu lesen. War sie es jetzt, war es sie es nicht? Was hat es wirklich mit dieser anderen Frau auf sich?

Und es ist ein echter PSYCHO-Thriller. Denn die Personen im Roman haben nicht nur eine Seite (wie die meisten Menschen), aber wir haben einen bestimmtes Bild von ihnen – hier speziell von den Eltern. Und wenn wir dann auf einmal völlig andere Menschen vor uns haben, sind wir verwirrt.

Mit dieser Tatsache arbeitet der Autor. Mir wurde an keiner Stelle langweilig. Gut, dass Wochenende war, so konnte ich mich – bei diesem trüben Wetter – mit dieser spannenden Lektüre in mein Bett verkriechen.

Der Handlungsstrang des Buches ist gut nachzuvollziehen und trotzdem werden immer wieder Überraschungen geboten. Der Schreibstil ist flüssig. Ich habe mich fast 500 Seiten lang richtig gut unterhalten gefühlt.

ISBN: 978-3-442-31504-8

‚Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Homepage von RANDOMHOUSE.

Inhalt:

In den frühen Morgenstunden erhält der Psychologe Joe O’Loughlin einen alarmierenden Anruf: Sein Vater William ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden und liegt im Koma. Joe eilt ins Krankenhaus – und hält schockiert inne, als er das Zimmer betritt. Denn am Bett seines Vaters sitzt nicht Joes Mutter Mary, sondern eine völlig Fremde, tränenüberströmt, mit blutbefleckten Kleidern und der absurden Behauptung, Williams Ehefrau zu sein. Wer ist sie wirklich? Bekannte, Geliebte, verwirrte Seele – Mörderin? Gegen den Willen der Polizei beginnt Joe, eigene Ermittlungen anzustellen. Und muss erkennen, dass er für die Wahrheit einen hohen Preis bezahlt …