Ein Kurs in Wundern – Textbuch

kursDies ist kein Buch, das man einfach hintereinander weg lesen kann. Aber wie es schon im Titel steht: es ist ein Kurs. Und wie es für ein Kurs eben normal ist, geht man auch Schritt für Schritt die einzelnen Kapitel durch. Also erst mal Abstand nehmen davon, das man dieses Buch so einfach lesen kann.

Rein äußerlich ähnelt es schon einem sehr religiösen Buch: schwarzer Umschlag, Goldschrift, Blätter ähnlich wie in einem alten Gesangbuch, dann das Kreuz mit Stern und die Perlenkette, die an einen Rosenkranz erinnert. Es geht klar in eine Richtung.

Aber dann zum Inhalt: Wie in jedem Kurs soll auch dieser etwas in uns bewirken. Ein Innehalten, Nachdenken, Reflektieren und evtl. Änderungen unseres bisherigen Verhaltens. Das ist auch grundsätzlich nicht schlecht. Natürlich ist es auch sehr christlich gehalten. Aber auch das ist völlig natürlich. Noch sind hier in Deutschland die meisten Menschen Christen. Wir sind eben mit diesen Wert aufgewachsen und kennen uns darin aus. Wahrscheinlich aber nicht genügend und da beginnt die Wirksamkeit dieses Buches. Wir sollen uns einfach dieser christlichen Werte wieder bewusst werden. Aber selbstverständlich ist dieses Buch nicht allein Christen vorbehalten, sondern allen Menschen, die ihr Bewusstsein erweitern möchten. Für einige Menschen sind die alten Bibeltexte nicht ganz verständlich, deshalb kann dieses Buch dazu beitragen, das Wissen daraus verständlicher zu machen.

Ein Buch, das in erster Linie für Menschen geeignet ist, die bereit sind, auch darauf einzulassen. Wie oben schon erwähnt, es ist ein Kurs, der etwas mit uns macht. Uns auf jeden Fall nicht zu einem schlechteren Menschen, sondern zu einem spirituell erwachten und erwachsenen Menschen.

Ein Klassiker, den jeder spirituell interessierte Mensch gelesen haben sollte.

 

ISBN 978-3-95550-313-0

Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Homepage des TRINITY-Verlages.

Inhalt:

Die Original-Edition von Ein Kurs in Wundern beruht auf dem ursprünglichen Manuskript dieses außergewöhnlichen spirituellen Werks. Dieser Kurs stellt eine Erforschung des menschlichen Geistes und der Seele dar, die zu einem tieferen Verständnis der Psyche  und zwischenmensch lichen Beziehungen sowie des Lebens insgesamt führt. Letztendlich geht es in Ein Kurs in Wundern darum, dauerhaft glücklich und frei zu werden und inneren Frieden zu fi nden. Das funktioniert wirklich, wie das Leben zahlloser Anwender bezeugt.Der Kurs besteht aus drei Teilen: dem Textbuch, dem Übungsbuch für Schüler und dem Handbuch für Lehrer. Das Textbuch ist die theoretische Grundlage des metaphysischen Systems des Kurses. Das Übungsbuch enthält 365 Lektionen, die täglich geübt werden, um den Geist zu schulen und die eigene Wahrnehmung zu heilen. Das Handbuch für Lehrer enthält Informationen und Anleitungen für werdende Lehrer. Zahlreiche bekannte spirituelle Größen beziehen sich immer wieder auf Ein Kurs in Wundern als Quelle spiritueller Weisheit. Diese Ausgabe hat durch die Wiederherstellung des Textes in seiner ursprünglichen Reihenfolge und Vollständigkeit eine Präsenz, die späteren Ausgaben fehlt.

Johann Nepomuk Maier: Seher Sensitive Schamanen

Der Schleier der Geheimnisse ist gelüftet. Alles, was man bisher nur hinter vorgehaltener Hand und auch nur andeutungsweise erfahren konnte, sprechen hier kluge Menschen aus. Und das alles dank eines Mannes, der es genau wissen wollte, der nicht alles als Spuk und Humbug abtun wollte, sondern nachgehakt und die richtigen Menschen gefragt hat.

Zeitweise habe ich eine Gänsehaut bekommen, weil mir endlich einiges auch in meinem Umfeld klar wurde. Und so wird es sicherlich vielen gehen, besonders denjenigen, die schon einmal einen Menschen aus ihrem näheren Umfeld verloren haben.

Johann Nepomuk Maier hat sehr unterschiedliche Menschen befragt, darunter eine Psychologin und eine Astrologin. Menschen, die nicht versponnen an die Sache herangehen, sondern ganz klar und gezielt und vor allem offen sich diesen Fragen gestellt haben.

Die Zeit ist vorbei, dass wir diese Dinge „zwischen Himmel und Erde“ vor rein verstandesmäßig denkenden Menschen nicht mehr aussprechen können. Auch Menschen, die sich mit Spiritualität beschäftigen, benutzen ihren Verstand, können aber noch weiter sehen.

Die Quantenphysik hat diese Öffnung mit ermöglicht, das Wissen darüber war aber schon vorher da.

Ein hochinteressanter, gut gemachter Film, der Augen öffnen kann. Hoffentlich auch das dritte. Sehr empfehlenswert.

ISBN 978-3-95550-289-8, WG 4475

Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Homepage des TRINITY-Verlages.

Inhalt:

Einblicke in die Welt der Meister der Natur spiritualität – brillant visuell umgesetzt• Schamanen und Medien geben Zutritt zu einer geheimen Welt• Vom Macher des Bestsellers »Illusion Tod«
In dieser faszinierenden Dokumentation nimmt uns der Regisseur mit auf eine Reise in unbekannte Sphären. Wir begegnen außergewöhnlichen Menschen, für die Realität und Wirklichkeit nicht dasselbe bedeuten, und werden Zeuge von Ritualen und PSI-Phänomenen, die nie zuvor ein Filmteam aufzeichnen durfte und die in den letzten 500 Jahren nur Eingeweihten zugänglich waren. Erweitern Sie Ihr Weltbild und erkennen Sie, dass unsere Realität nur einen schmalen Bereich der Seins-Ebenen wiedergibt. Was  niemand für möglich hält, wurde hier dokumentiert. Protagonisten:Schamane Agustin Orea, Medium Manuela Franconi, Astrologin Silke Schäfer, Psychologin Dr. Dorothea Fuckert, Medium Anton Styger, Medium Andrea Angie Heis & Medium Martin Zoller

978-3-95550-289-8

DVD

Johannes Nepomuk Maier: Geheimnis Wald

Schade, Sam Hess lebt zu weit von mir entfernt. Sonst würde ich mich gern soweit zu einem seiner Seminare anmelden.

Ein toller Ersatz ist dieser Film über das „Geheimnis Wald“. Ich habe ihn gesehen und bin noch jetzt ganz begeistert.

Sam Hess, der Förster, ist ein ganz klar denkender Mensch. Aber auch ein sehr spiritueller. Er hat das Glück gehabt, dass ihm dieses Wissen schon mit in die Wiege gelegt wurde. Die meisten, besonders Städter, sperren sich ja eher gegen Naturgeister etc. Dabei geht es doch eigentlich viel mehr darum, sich zu öffnen, Phantasie zuzulassen und wieder eins mit der Natur zu werden. Dieses Wissen kann so bereichernd und auch heilend sein.

Diesen hochsensitiven Förster ein Stück durch den Wald zu begleiten, hat richtig Freude bereitet. Sam Hess weist seine Seminarteilnehmer auch immer wieder darauf hin: Lasst doch zu… Sperrt euch nicht… Und damit will er die Menschen zu einer Erweiterung ihrer Sinne bringen. Wie „beschränkt“ ist dagegen das Leben der sogenannten Realisten. Auch seine Welt ist realistisch, besitzt sogar mehrere Realitäten.

Ich kann allen solche „Realisten“ nur raten, sich einmal mit der Quantenphysik zu beschäftigen. Große Wissenschaftler, die erkannt haben, dass es nicht nur eine Realität gibt, sind richtungsweisend. Nicht immer ist es ganz einfach, sich darauf einzulassen, loszulassen von dem, was man uns Jahrzehnte lang eingebleut hat. Aber es wahnsinnig spannend und bereichernd. Gerade in der heutigen Zeit, in der – endlich – mehr Wert auf Umweltschutz gelegt wird, sollte der Respekt vor der Natur damit einhergehen.

Ein tolle DVD!!! Gibt es übrigens auch als Buch.

ISBN 978-3-95550-292-8, WG 1470

Mehr Infos zur DVD gibt es auf der Homepage des TRINITY-Verlages.

Inhalt:

• Sam Hess ist ein führender Vertreter der Natur-Spiritualität• Hautnah die verborgene Welt des Waldes erleben• Ein neuer Zugang zum Trendthema Sam Hess ist als ehemaliger Förster mit Natur und Naturwesen eng verbunden und hat eine besondere Einsicht in andere, spirituelle Welten. Johann Nepomuk Maier hat das Leben dieses Weisen des Waldes in Buch und DVD auf faszinierende Weise eingefangen. Der Wald wird mit seinen mystischen Wesen lebendig, und der zeitlose und unbekannte Lebensraum gewinnt Gestalt: in den Naturgeistern, den Tieren und Tierseelen, den Bäumen in ihrer Verbundenheit und vielem mehr. Maier zeigt, wie wir unser Ich öffnen können für verborgene Wesen und Kräfte und so die Energien der Bäume selbst erspüren und unseren eigenen Lebensbaum kennenlernen. Meditationen und Rituale bringen uns in eine tiefe Verbindung mit der Erde, den Elementen und uns selbst. Wie viele verborgene Geheimnisse der Wald immer noch hütet, weiß niemand besser als der ehemalige Förster, Seher und Mystiker Sam Hess. Buch und DVD eröffnen tiefe Einsichten in die wunderbare Mystik und Heilkraft der Bäume.

Bernhard Roetzel: Der Gentleman

Das Buch lag ein paar Stunden auf dem Tisch in meinem Arbeitszimmer. Dann kam Besuch: mein Bruder und mein Neffe. Und noch bevor ich es schaffte, eine Rezension darüber zu schreiben, haben beide es sich erst einmal ausgeliehen. Wobei es noch ein kleines Gerangel darüber gab, wer das Buch zuerst lesen durfte. Hätte ich im Leben nicht gedacht, dass sie sich um ein solches Buch reißen würden.

Jetzt habe ich es endlich zurück und muss sagen: Ich verstehe nun die Männer besser. Sie sind nicht von diesem Shoppingwahn betroffen, wie viele Frauen. Zum Glück nicht. Sie legen eher Wert auf Beständiges. Und Beständigkeit geht meist mit Qualität einher. Qualität ist ein Maßstab, auf den ein echter Gentleman größten Wert legt. Deshalb widmet dieses Buch auch zum Beispiel den Schuhen ein größeres Kapitel. Von der Herstellung bis zum richtigen Schuh zum richtigen Anlass. Unglaublich viel hochinteressantes Hintergrundwissen findet sich in diesem Buch.

Ein echter Gentleman legt auch auf Kleinigkeiten größten Wert. Das sind zum Beispiel die versteckten Details an einem Anzug. Und es werden die No-Go´s aufgeführt. Zum Beispiel kurze Hosen. Ich finde – und vorab natürlich Jogginghosen – kurze Hosen bei Männern einfach schrecklich. Extrem selten ist es, dass einem Mann dieses Teil wirklich steht. Aber ein Gentleman würde es sowieso nur im Ausnahmefall tragen.

Ich glaube, dass sich viel mehr Männer als gedacht wünschen ein Gentleman zu sein. Eine gute Erkenntnis. Und Frauen lieben Gentlemen. Um ein solcher zu sein, genügt es natürlich nicht, rein äußerlich dem Bild des Gentleman zu entsprechen. Die richtige Gesinnung gehört natürlich dazu. Aber da man von einem richtig gekleideten Mann erwartet, dass er sich auch zu benehmen weiß, ist so schon mal ein Riesenschritt in die richtige Richtung gemacht.

Allen Frauen kann ich nur raten, ihrem Partner, Brüdern, Neffen, Freunden, Väter etc. ein solches Buchgeschenk zu machen. Es wirkt Wunder. Die Zeit der unsexy Schlabberhosen hat damit endlich ein Ende.

Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, dass bald ein entsprechendes Buch für Frauen auf den Markt: Die Lady.

ISBN: 978-3-8480-1186-5

Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Homepage von ULLMANN-Medien.

Inhalt:

Zeitlos elegant wie ein Gentleman: Unser Standardwerk zur klassischen Herrenmode

Einmal ein Gentleman, immer ein Gentleman. Bernhard Roetzel überarbeitete für die neue Auflage seines Standardwerkes über stilvolle Männermode Markennamen und Herstellerporträts, passte neue oder geänderte Unternehmensprofile an und ergänzte verschiedene Themenbereiche mit neuen Informationen und Bildern.
Bewährte modische Klassiker behalten ihren Status und so bleibt auch Der Gentleman – Das Standardwerk der klassischen Herrenmode ein Ratgeber für die Ewigkeit. Im Buch lernen Sie vornehmlich den facettenreichen Kleidungsstil des Gentleman kennen. Wann ist ein maßgeschneiderter Anzug angebracht? Wann erzielt eine Jeans in guter Gesellschaft von Hemden und Schuhen die richtige Wirkung? Bernhard Roetzel informiert über die Grundlagen und teilt anschließend sein Insider-Wissen mit Ihnen. Passende Kombinationen, No-Go’s, Hersteller und adäquate Umgangsformen porträtiert Bernhard Roetzel in seinem Ratgeber mit anschaulichen Bildern und nützlichen Hintergrundwissen. Entdecken Sie die Welt der klassischen Herrenmode!

Andreas Keller: Entdecke das Riechen wieder

Eigentlich kümmern wir uns viel zu selten um unser Riechorgan. Vor allem nehmen wir es wahr, wenn gerade ein Schnupfen ansteht. Also gerade als Ausscheideorgan, um ein neues Parfüm zu testen oder wenn wir schlechte Gerüche wahrnehmen.

Wie viel mehr Funktionen unsere Nase allerdings hat, das macht uns Andreas Keller erst so richtig klar. So wie z.B. Farben ihre eigenen Namen haben, gibt es die für Gerüche nicht. Gerüche werden immer nach ihrer Quelle oder ihren Eigenschaften benannt. Das heißt, es gibt solche Duftnamen schon, aber nicht in unserer Sprache.

Man merkt also schnell, dass wir einen Aufholbedarf haben, was unser Riechen angeht. Und dabei hilft der Autor ganz ungemein. Keller klärt uns über die chemischen Zusammenhänge auf, zeigt ganz viele Beispiele. Und erklärt uns, was beim Riechen im Gehirn passiert. Und warum wir wie wahrnehmen. Alles wirklich gut auch für den Laien verständlich.

Und schließlich gilt es ja auch, ganz wunderbare Gerüche zu entdecken.

Das Buch ist hochinteressant und hilft dabei ein vernachlässigtes Sinnesorgan wieder wahrzunehmen.

ISBN 978-3-662-527603

Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Homepage des SPRINGER-Verlages.

Inhalt:

Warum es sich lohnt, die Welt mit der Nase wahrzunehmen

Entdecke das Riechenwieder riecht wie alle anderen Bücher, aber nachdem Sie es gelesen haben, werden Bücher und vieles andere für Sie nicht mehr so riechen wie zuvor. Ob es bei Menschen Pheromone gibt, warum es so schwierig ist, über Gerüche zu reden, welches Tier den besten Riecher hat und warum manche Menschen den Geruch von Spargel-Urin nicht riechen können – das sind nur einige der Fragen, die der Geruchsforscher Andreas Keller in diesem Buch beantwortet. Menschen besitzen eine gute Nase, haben aber im Laufe der Evolution mehr und mehr verlernt, sie zu benutzen. Dieses Buch wird Sie überzeugen, dass Riechen nicht so mysteriös ist, wie oft angenommen, und dass es sich lohnt, die Welt wieder (auch) mit der Nase wahrzunehmen. In einem Zeitalter, das von digitalisierten Erfahrungen geprägt ist, die beliebig kopiert und für die Ewigkeit gespeichert werden können, bedeutet die flüchtige Realität eines Geruches mehr als je zuvor.

Alexandra Loske: Die Geschichte der Farben

Das hätte ich nicht erwartet: ein Buch, das so umfassend über Farben informiert. Mit reichlich Bild- und Fotomaterial. Es begeistert mich!

Nun, für wen wäre dieses Buch noch interessant? Da wären die Künstler und Hobbymaler, die an Kunstgeschichte Interessierten und darin Bewanderten, Mathematiker, Chemiker, Mystiker und Musiker. Und nicht nur Wissenschaftlicher, sondern eigentlich alle Menschen, die ganz einfach gerne sehen und betrachten.

Mir hat das Buch geholfen, speziell auch abstrakte Malereien von einem anderen Blickwinkel aus zu betrachten. Hier stehen noch eindeutiger im Vordergrund als in der Figürlichen Malerei. Auch einer meiner Lieblingsmaler, Vincent van Gogh, ist tief in die Farbe eingetaucht. Bei ihm begeisterte mich vor allem, das er gemalt hat, wie ich gesehen habe. Jetzt weiß ich auch, dass er nicht nur mit viel Gefühl und Leidenschaft an seine Bilder herangegangen ist, sondern sogar sehr methodisch.

Dass Farben auch mit Musik und Mathematik zu tun haben, erscheint vielen zunächst neu. Dies und noch so vieles mehr, erfährt man aus diesem tollen Sachbuch. Nach der Lektüre wird man beim nächsten Besuch einer Galerie einen ganz anderen Blick auf die Gemälde werfen. Und irgendwie stolz sein, dass man jetzt auch zu den #Kennern und Wissenden gehört.

ISBN 978-3-7913-8546-4

Verlag Prestel

Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Homepage von RANDOMHOUSE.

Inhalt:

Wohl kaum ein anderer Sinneseindruck ist so eng mit dem Empfinden verbunden wie die Wahrnehmung von Farben. Rot steht für Leidenschaft und Wärme, Blau für Sehnsucht und Kühle – jeder Farbe wird eine spezifische Eigenschaft und ein bestimmter Eindruck zugeordnet. Was aber sind eigentlich »die Farben«? Wie entstehen sie? Wie setzen Künstler Farben ein? Welche Wirkungen lösen sie aus? Wie hat sich das Verständnis der Farben in der Geschichte entwickelt? Diesen und vielen anderen spannenden Fragen geht die Autorin Alexandra Loske, Spezialistin auf dem Gebiet der Farbtheorie, im vorliegenden Band nach. Anhand einer immensen Fülle an außergewöhnlichem Bildmaterial, wie historischen Diagrammen, originalen Künstlerpaletten oder Farbfeldschemata, präsentiert sie die Geschichte der Farben über 400 Jahre von Newtons optischen Experimenten im 17. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart, in der Künstler wie Ólafur Elíasson berührende Kunstwerke aus farbigem Licht schaffen.

Freydal: Das Turnierbuch Kaiser Maximilian I

Dieses Buch macht schon rein äußerlich so richtig was her: groß, schwer, edel von der Aufmachung. Und dann natürlich der Inhalt… Ist es nicht faszinierend die Abbildungen der Turnierkämpfe der Habsburger in den Händen zu halten? Okay, es sind nicht die Originale. Die werden ja in Wiener Tresoren wohl verwahrt. Das tut meinem Empfinden keinen Abbruch, Denn Leser haben ja Phantasie. Und ich stelle mir gerade vor, dass es die Originale sind. Und ich beame mich gerade ins Mittelalter…

Welches Mädchen, welche Frau hat nicht schon mal von einem Ritter geträumt, der um sie wirbt. Wenn ich durch dieses Buch blättere, verstehe ich auch, warum Maria von Burgund ihm das JA gegeben hat. Und ich hoffe mal, dass es von seiner Seite ehrlich gemeint war, denn Maria war ja mehr als nur ein bisschen vermögend. Gehen wir mal vom besten Fall aus. Maria verstarb ja auch recht früh.

Auf der einen Seite kommt Maximillian durch das Buch, dass ihn als edlen Ritter darstellt schon ein wenig selbstverliebt rüber. Aber andererseits gab es vor 500 Jahren noch kein Instagramm. Und wie hat es dieser mächtige Herrscher mal gesagt: „Wer ime (= sich) im leben kain gedechtnus macht, der hat nach seinem tod kain gedechtnus, und demselben menschen wird mit dem glockendon vergessen. “ Da ist was dran.

Maximilian ist spätestens durch seinen Alter Ego Freydal unvergesslich geworden. Und das hat er sich verdient. Die Abbildungen sind nämlich wirklich beeindruckend. Und das auch noch nach so vielen Jahrhunderten. Natürlich auch dank der ansprechenden Aufmachung durch den TASCHEN-Verlag.

Vorsichtig blättere jedes der kostbaren Seiten um, fühle mich als edle Frau und denke: So hat mein Ritter für mich gekämpft.

Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Homepage des TASCHEN-Verlages.

Inhalt:

Kaiser Maximilian I. (1459–1519) behandelte ritterliche Turniere als eigene Kunstform. Als einer der wichtigsten europäischen Herrscher der Neuzeit prägte er, versiert in der Diplomatie und sich der Wirkungskraft einer positiven öffentlichen Darstellung schon früh bewusst, die politische Landkarte des Kontinents bis weit ins 20. Jahrhundert.

Zwischen 1512 und 1515 entstand auf Wunsch von Maximilian ein umfangreiches und detailreich illustriertes Manuskript zu 64 Wettkämpfen. Die 255 kunstvoll gold- und silbergehöhten Miniaturen waren mehr als nur eine Sammlung von Turnierszenen am Hofe der Habsburger – Kämpfe zu Fuß, zu Pferd sowie festliche Kostümfeste –, sie waren ein sinnbildliches Epos, das die Geschichte eines unerschrockenen Helden, eines fahrenden Ritters erzählte, der niemand anderes war als Maximilian selbst. In Gestalt seines literarischen Alter Egos „Freydal“ kämpfte der Kaiser, um einer Dame edlen Geblüts seine Liebe zu beweisen. Die Geschichte endet mit der Zustimmung der Dame, ihn zu heiraten – es war Maria von Burgund, die Maximilian 1477 in Gent ehelichte.

Maximilian war an der Entstehung seines Freydal in allen Phasen maßgeblich beteiligt, und so entstand ein unschätzbares Dokument des spätmittelalterlichen Rittertums, mit dem wir in die Turnierkämpfe eintauchen, die der Kaiser wiederaufleben ließ oder gar erfand – wie zum Beispiel das spektakuläre Rennen mit geschifften Tartschen, bei dem Schilder in die Luft katapultiert wurden und dabei Metallplatten, wie bei einem Feuerwerk, absprangen. Bis heute ist der Freydaldas größte erhaltene Turnierbuch des Spätmittelalters und die maßgebliche Quelle zu höfischen Festlichkeiten im Europa der frühen Neuzeit. Viel zu fragil, um ständig ausgestellt zu werden, sind die Miniaturen in den Tresoren des Kunsthistorischen Museums in Wien sicher verwahrt.

Anlässlich des 500. Todestags von Kaiser Maximilian I. publiziert TASCHEN alle 255 Miniaturen und macht das einzigartige Manuskript zum ersten Mal jedermann zugänglich. Stefan Krause, Direktor der Kaiserlichen Hofjagd- und Rüstkammer des Kunsthistorischen Museums, führt in das Werk ein und begeistert uns für die faszinierende Geschichte der Turnierkunst.

Der Autor

Stefan Krause studierte Kunstgeschichte in Wien und erhielt u.a. das Paul Mellon Visiting Senior Fellowship an der National Gallery of Art in Washington D.C. (CASVA). Er leitet die Hofjagd- und Rüstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der künstlerischen und gesellschaftlichen Bedeutung von Harnischen und Waffen insbesondere im späten Mittelalter und der Renaissance.